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Handwerk & Material
Ob ein Glas taugt, entscheidet sich an drei Stellen: am Rand, an der Wandstärke und am Schwerpunkt.
Worauf es ankommt
Der Rand ist die dünnste und am stärksten belastete Stelle. Er entscheidet, wie der erste Schluck ankommt, und er bricht zuerst.
Die Wandstärke bestimmt, wie lange das Glas die Temperatur hält. Zu dünn, und der Whisky wird warm, bevor er getrunken ist.
Der Schwerpunkt liegt idealerweise tief. Ein Glas, das oben schwer ist, kippt bei der kleinsten Unachtsamkeit.
Der Schliff
Geschliffene Kanten trennen das Licht. Sie sind der Grund, warum ein guter Whisky im richtigen Glas eine Farbe hat und im falschen nur bernsteinfarben aussieht.
Ein sauberer Schliff verzeiht keinen Fehler: Die Facetten müssen sich treffen, sonst sieht man es sofort.
In die Hand nehmen
Liegt das Gewicht richtig? Ein Glas, das sich falsch anfühlt, wird nicht besser, wenn man sich daran gewöhnt.
Gegen das Licht halten
Schlieren, Blasen und ungleichmäßige Wandstärken werden erst hier sichtbar.
Den Rand prüfen
Mit dem Finger einmal herum. Jede Unebenheit ist am Mund später deutlich zu spüren.
Benutzen
Über Wochen, nicht über einen Abend. Die meisten Schwächen zeigen sich erst nach dem zehnten Spülgang.
[PLATZHALTER — Materialangaben wie „Kristallglas“ erst eintragen, wenn Sie die Zusammensetzung schriftlich vom Lieferanten haben. Der Begriff ist EU-rechtlich an einen Mindestgehalt an Metalloxiden gebunden.]
Kleinserie
Wir fertigen wenige Stück und nehmen uns Zeit dafür
Wenn ein Glas ausverkauft ist, dauert es. Sichern Sie sich Ihres, solange es verfügbar ist.